Selbstwertgefühl

Selbstwertgefühl, Selbstwert und Selbstbewusstsein

Selbstwertgefühl, Selbstwert und Selbstbewusstsein

Selbstwert, Selbstwertgefühl , Selbstbewusstsein und Selbstzweifel: Vieles liegt in unserer Erziehung. Seelische Wunden und deren karmische Ursprünge werden von Pari gefunden und geheilt.

Selbst und Wert: Das eine ist gesetzt, das sind wir “Selbst”. Und das andere, also der “Wert”, ist leider bei den meisten Menschen etwas sehr Schwankendes, etwas, was sich mit einem Thermometer vergleichen lässt. Mal ist es zu kalt und mal zu warm. Damit will ich sagen, selten befinden wir uns in unserer eigenen Mitte, stattdessen wiederholt sich jenes “himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt” immerzu.

Hingegen befindet sich ein gutes Selbstwertgefühl bzw. Selbstbewusstsein stets in der Mitte, übersteigert sich also nicht darin, etwas Besonderes zu sein. Selbst unangenehme Situationen werden gelassen hingenommen oder halt verändert. Bestimmt sind Ihnen bereits Menschen mit einem hohen Selbstwertgefühl begegnet. Schnell spüren Sie deren abstrahlende Art, also dass da etwas Stabiles ist, etwas, was diese nicht so schnell aus der Ruhe bringen lässt. Wenn Sie einen solchen Zustand suchen, dann sind Sie bereits auf dem richtigen Weg.

Vorher und nachher:

Sie halten sich mal für etwas ganz Besonderes und wenig später wiederum für den größten Verlierer. Nur in Ihrer Mitte, da wo es am Schönsten ist, befinden Sie sich leider selten.

Wie anders sind Sie, wenn Sie zu sich selbst gefunden und sich damit ganz angenommen haben, denn Ihr Leben ist voller Mut und Lebenslust, Kraft und Phantasie. Woher kommt dieses höhere Selbstbewusstsein und der damit einhergehende innere Selbstwert? Eigentlich einfach: Dies alles entsteht aus einer besonderen Quelle heraus, Ihrer Seele, die sich jetzt endlich frei entfalten kann. Werden Sie also zu einem Menschen mit einem gesunden Selbstwertgefühl, ich wünsche es Ihnen und helfe gerne, genau dorthin zu kommen.

Mein Wunsch:

Finden Sie täglich, stündlich und sekündlich Mut und Lebenslust, Kraft und Phantasie in sich. Und entdecken Sie Ihre unerschöpfliche Lebendigkeit, mit der Sie Ihre Träume verwirklichen. Derart werden Sie zu einem aufrichtigen und besonderen Menschen. Es erwartet Sie ein erfülltes Leben.

Selbstwertgefühl & Selbstbewusstsein: Macht oder Ohnmacht?

Selbstwert, Selbstliebe, Selbstachtung: Man könnte diese Wortzusammenstellung noch beliebig fortführen. Wie sieht es denn nun genau mit der Wertschätzung, Liebe und Achtung zu uns selbst aus? Hat man uns denn nicht als Kind schon gepredigt, dass zuerst einmal die anderen kommen? Zum Beispiel hieß es da: “Der Esel nennt sich immer zuerst.” Anders gesagt, wir hatten zu gehorchen und den Erwartungen der “Anderen” zu entsprechen. Punkt.

Wie soll sich jedoch ein Selbstwertgefühl entfalten, wenn das kleine Mädchen, sich im neuen Kleid vor dem Spiegel drehend mit berechtigtem Stolz fragt, wie toll es da aussieht – um dann von den Eltern zu erfahren, dass ein Stück Stoff noch lange keinen schönen Menschen macht.

Oder wie soll sich ein Selbstwertgefühl entfalten, wenn der kleine Junge, der plötzlich mit dem Fahrrad furchtbar stürzt, weinend und mit blutendem Knie zuhause noch nicht mal in den Arm genommen wird, sondern stattdessen hören muss, dass ein Indianer keinen Schmerz kennt?

Unser Selbstbewusstsein – Oder was die Eltern damit haben

Gut, es stimmt schon, Eltern haben zu funktionieren und das geben diese dann einfach weiter. Dies mag eine Entschuldigung sein, aber diese hilft niemanden wirklich weiter. Dummerweise ist es nun einmal so, dass die Strickmuster unseres Befindens meist wirklich in unserer Kindheit zu finden sind und oftmals liegt der springende Punkt sogar in einem Kindheitserlebnis selbst.

Wie sieht das nun genauer aus und was hat es mit unserem heutigen Selbstwert, Selbstwertgefühl oder Selbstbewusstsein zu tun? Also wenn Kinder alles tun, wie man es von Ihnen erwartet, so bekommen diese ein Lob – etwa für den Fleiß im häuslichen Bereich oder in der Schule, zum Beispiel wenn das Kind Klassenbester ist. Leider werden Kinder damit immens unter Druck gesetzt, denn die Belohnungen gibt es nicht für ein schönes Kleid, sondern nur dann, wenn sie etwas für die Eltern richtig machen. Schlimmer noch: Parieren die Kleinen nicht, müssen sie sogar mit Strafen rechnen. Das kennen wir alle und damals wurde unser “inneres Kind” verletzt und diese Verletzungen heilen meist spät oder halt nie, wenn sie denn nicht behandelt und geheilt werden.

Klein. Kleiner. Am kleinsten

Durch gewisse Umstände im Leben fühlt man sich klein, unfähig und gedemütigt. Wie bereits erörtert bringen wir die dahinterstehenden Muster meist aus der Kindheit mit, es gibt aber auch Fälle, bei denen alles zuvor wunderbar lief und sich dieses Wunderbare nun leider “einfach so” umkehrt. Dem ist natürlich nicht so, denn diese unerwarteten Probleme haben meist mit dem kleinen Wörtchen “Nein” zu tun. Genauer gesagt, sagen wir “Ja”, obwohl “Nein” gemeint ist. Dies wiederum geschieht aus Angst, einen anderen Menschen zu verletzen oder gar zu verlieren. Auch in solchen Fällen ist das Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein von uns bereits tief im Keller, nur fällt es da manchmal nicht so sehr auf.

Wir fürchten dann, dass wir nicht mehr geliebt werden, wenn wir nicht tun, was der Andere erwartet. Und je länger dieser Zustand andauert, desto schwerer wird es, sich souverän zur Wehr zu setzen. Das Unterbewusstsein strahlt Ohnmacht aus und dies macht nicht nur uns schwächer, sondern ebenso unser Verhalten. Leider ist das so und es gilt sowohl für zwischenmenschliche wie auch berufliche Beziehungen. Letztlich kann man festhalten, dass ein Mensch mit geringem Selbstwertgefühl ein schlechtes Selbstbewusstsein hat. Daraus entspringt leider immer ein Leben, welches sich falsch anfühlt und letztlich viele negative Ereignisse aufweisen wird.

Partnerschaften - ohne Gleichgewicht

Erleiden wir als Kind Verletzungen und heilen diese nicht, dann suchen wir uns als Erwachsene wieder solche Partner, welche uns nicht gut tun. Selbst wenn unsere Kindheit vordergründig eine glückliche war, so ist dies leider kein Garantieschein dafür, heute dem oder der Richtigen zu begegnen.

Und ja, es gibt Menschen, die andere Menschen regelrecht besitzen oder beherrschen wollen. Mit Liebe hat dies nichts zu tun, eher mit Macht und Herrschsucht. Der Prozess selbst ist ein schleichender und ist zu Beginn einer Beziehung oftmals nicht richtig zu erkennen, denn dominante Menschen können sich sehr gut verstellen. In der ersten Kennenlernphase strahlen sie sogar eine regelrechte Sicherheit aus. Man fühlt sich in ihrer Gegenwart geborgen und beschützt. Zunächst blüht man auf und denkt der Andere tut einem einfach nur gut. Hervorragend umsorgt und regelrecht auf Händen getragen fühlt man sich.

Jedoch ändert sich nach einer Weile das Verhalten des Partners und dies innerhalb eines schleichenden Prozesses: Jetzt beginnt dieser seine eigenen Regeln aufzustellen und aus einem zuvor fürsorglichen Menschen wird plötzlich ein Tyrann und Kontrollfreak. Man wird vereinnahmt und die eigenen Kontakte zu anderen Menschen werden durch diesen massiv eingeschränkt und dies selbst zu besten Freunden oder Familienangehörigen. Vorschriften werden gemacht, wann man spätestens zu Hause zu sein hat und während der Arbeit erhält man Kontrollanrufe oder der Partner taucht dort unangemeldet auf. Zudem muss man sich für fast alles rechtfertigen und bekommt selbst bei kleinsten Verspätungen hässliche Szenen gemacht. Am Ende fühlt man sich im eigenen Zuhause eingesperrt.

Mehr und mehr nimmt der dominantere Partner die Zügel in die Hand, bestimmt welche Aktivitäten zu welchem Zeitpunkt zu erfolgen haben und welche nicht. Er sagt nun, was am Wochenende gekocht und im Supermarkt dafür eingekauft wird. Bald schon schreibt dieser nicht nur das Essen vor, sondern auch die Kleidung und irgendwann ist in einer Partnerschaft das eigene Selbstbewusstsein auf den Nullpunkt gesunken.

Jetzt ist es soweit, denn nun bekommt man immer häufiger gesagt, dass man nichts wert ist und froh sein könne, einen solch aufopferungsvollen Partner zur Seite zu haben. Und am Ende glaubt man das alles, selbst dass man für solch schäbige Behandlung noch dankbar sein müsse. Der Selbstwert bzw. das Selbstwertgefühl tendiert hier bereits gegen null.

In der Öffentlichkeit gibt sich der Partner oder die Partnerin liebevoll, fürsorglich und großzügig. Sollte man also jemals mit dem Gedanken spielen, sich einem guten Freund anvertrauen zu wollen, so würde die eigene Glaubwürdigkeit massiv in Frage gestellt werden, erlebt man doch jene “bessere Hälfte” als einen so netten Menschen.

Aber der Prozess geht noch weiter: Der Partner schafft es, das letzte bisschen Selbstwertgefühl zu zerstören und behandelt schließlich den ehemals geliebten Menschen nicht nur “unter vier Augen”, sondern ebenso in aller Öffentlichkeit, als würde es sich um das letzte Stück Dreck handeln. Und wenn Sie bis hierhin gelesen haben, dann dürfen Sie sich selbst oder Ihren Partner in diesen Beschreibungen wiedererkannt haben.

Zusammengefasst: Solche Partnerschaften funktionieren keinesfalls auf Augenhöhe, es gibt kein ausgewogenes Geben und Nehmen, wie es in jeder Partnerschaft selbstverständlich sein sollte. Die unterdrückten Partner resignieren irgendwann. Sie haben lange keine Kraft, sich zur Wehr zu setzen oder dieses unwürdige Zusammenleben zu beenden. Letztlich ist es ein Teufelskreis, denn das Selbstbewusstsein eines Menschen wurde hier gänzlich gebrochen und damit kann auch nur schwer wieder neuer „Selbstwert“ hinzukommen – eben weil kein Fundament mehr da ist.

Gut, manchmal kommt es zu einer plötzlichen Trennung und dabei kann die Erkenntnis darüber entstehen, was da in Wirklichkeit mit einem passiert ist. Aber kaum ein Mensch ist so stark, das gesamte Vorgefallene sich von alleine eingestehen zu können. Das wirklich Beste ist es, sich so früh wie möglich eine helfende Hand zu suchen, eine, die Sie an die eigenen Stärken erinnert und mit deren Hilfe Sie die Ziele dieser Partnerschaft oder einer zukünftigen neu definieren können.

Mangelndes Selbstbewusstsein – und Eifersucht in der Partnerschaft

Eifersüchtig? Das ist doch jeder Mal. Das mag ja auch stimmen, aber jeder trinkt “auch Mal” ein Glas Wein und ist damit nicht gleich ein Alkoholiker. Um zur Sache zu kommen, es kann durch eine überzogene Eifersucht eine extrem vergiftete Atmosphäre in Partnerschaften entstehen. Man denke hier nur an den klugen Spruch: “Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.”

Dabei sind die Anschuldigungen und Unterstellungen meist völlig unbegründet, aber Sie vergiften soweit die Atmosphäre, dass der beschuldigte Partner am Ende tatsächlich das ihm Vorgeworfene tut. Ironischerweise ist dies eine Art „Selbsterfüllende Prophezeiung”. Aber so lustig ist das nicht, denn hier geht es um echte Menschen. Und so oder so entstehen durch überzogene Eifersucht Risse in der Partnerschaft, welche sich weiter vertiefen und am Ende kaum noch zu kitten sind, womit dann das Ende der Beziehung oder Ehe zumeist auch erreicht ist.

Im Detail richtet sich die Eifersucht entweder gegen ganz bestimmte Personen wie etwa die Sekretärin des Mannes oder den Kollegen der Frau. Oder aber es handelt sich um allgemeine Eifersuchtsdramen, wenn zum Beispiel die Frau ständig unterwegs ist oder wiederum der Mann mit zu vielen Frauen zusammen arbeitet und so weiter.

Mal ist man also eifersüchtig auf Äußerlichkeiten, auf Besitz oder eben auf Eigenschaften. Um ein Beispiel zu nennen: Eine Frau hat kurze dunkle Haare, eigentlich schöne Haare, aber jetzt ist sie eifersüchtig auf die langen blonden Locken einer anderen. In diesem Moment stellt sie sich unter den Scheffel eines anderen Menschen und glaubt dass dieser besser als sie selbst ist. Diese Frau ist nun nicht mehr die Königin ihres Lebens, sondern macht den anderen Menschen dazu und sich selbst zur Sklavin. Sie begibt sich also in die Opferrolle, weil sie Angst hat, die Lockige könnte ihr den Partner wegnehmen – den sie meint zu besitzen! Spüren Sie den Irrsinn? Und noch etwas: Besitz ist nun einmal Besitz und keine Liebe. Beides schließt sich aus.

Besitzdenken – und Selbstwertgefühl

Besitzdenken gibt es in allen Beziehungen und damit eben auch zwischen Eltern und Kindern. In der Regel fühlen sich Töchter mehr zum Vater hingezogen, während die Söhne der Mutter mehr verbunden sind. Sind nun die Kinder erwachsen und gehen selbst eine Partnerschaft ein, so kann es sein, dass nun dem Vater der kommende Schwiegersohn für die Tochter nicht gut genug oder die Schwiegermutter nörgelt an der Schwiegertochter in Spe herum.

Zu erwähnen ist noch, dass sich durchaus viele Eltern und Schwiegereltern gut mit ihren Kindern sowie Schwiegerkindern verstehen, aber es gibt sie halt auch da, die erwähnten Machtkämpfe. Besonders berüchtigt sind dabei jene zwischen Schwiegermüttern und Schwiegertöchtern. Da wird also geschimpft und genörgelt, was das Zeug hält und dies sowohl die junge Frau attraktiv ist und einen guten Beruf ausübt. Aber vielleicht ist die Schwiegermutter ja gerade darauf eifersüchtig. Sie selbst durfte damals schließlich solch eine hervorragende Ausbildung nicht absolvieren, obwohl sie beste Noten in der Schule hatte – oder aber, sie hat nicht so schöne Haare wie die Schwiegertochter. Weiteres lässt sich hier nach Belieben aufzählen.

Das alles lässt sich eigentlich leicht erklären: Die Schwiegermutter stellt sich aus Eifersucht unbewusst unter den Scheffel der Schwiegertochter und macht ihr dann das Leben schwer oder intrigiert bewusst. Damit sitzt der eigene Sohn bald zwischen den Stühlen und in der Regel versucht er nun zu vermitteln, was ihm aber nur selten gelingt. Am Ende ist dann er der Dumme, denn er erhält jetzt von beiden Seiten Vorwürfe.

Besonders heikel wird es, wenn man im Haus der Eltern des Partners lebt oder die Schweigermutter einen Wohnungsschlüssel besitzt, welcher nun sozusagen in einen halbwegs legitimen Durchsuchungsbefehl umgewandelt wird, indem diese nun alles inspiziert. Vielleicht erhofft sie sich dabei insgeheim, dass die berufstätige Schwiegertochter den Haushalt nicht so gut führt wie sie selbst. Irgendwas findet sich ja immer und dies nutzt sie dann um die Schwiegertochter beim Sohn durch den Schmutz zu ziehen.

Vielfach sind auch die Schwiegertöchter eifersüchtig auf die Schwiegermütter beziehungsweise die Schwiegersöhne auf die Schwiegerväter. Dies mit der Begründung, dass der Sohn viel mehr für die eigene Mutter als für die eigene Partnerin oder die Tochter viel mehr für den Vater als für den eigenen Partner tut. Sollte ein Sohn tatsächlich übermäßig viel für die Mutter tun oder die Tochter ständig für den Vater parat stehen, so hat dies meist mit Schuldgefühlen zu tun, die noch aus der Kindheit und somit aus der Erziehung resultieren.

Eifersucht unter Geschwistern

Eifersüchtig können aber auch Geschwister untereinander sein und dies ein ganzes Leben lang. Oftmals hat ein Kind das Gefühl, die Eltern würden die Schwester oder den Bruder bevorzugen, ihm oder ihr mehr Liebe, Konzentration oder halt mehr Geschenke geben.

Letztlich ist aber Eifersucht ein Hinweis darauf, dass man nicht genügend Selbstwertgefühl hat. Stehe ich also zu mir und meinen eigenen Qualitäten, werde ich mit meinen Mitmenschen respektvoll umgehen. Anders gesagt, ein selbstbewusster Mensch muss keinen seiner Mitmenschen dominieren oder aber sich ständig zur Wehr setzen.

Selbstwertgefühl – und Machtspiele in Schule und Beruf

Nicht nur im familiären Bereich kommt es zu extremen Machtspielen, sondern eben auch im Berufsleben. Hier nennt man es dann “Mobbing”. Streng genommen beginnt dies bereits in der Schule, wo Mitschüler wegen was auch immer gehänselt werden, wobei oftmals tiefe Wunden entstehen. Dies gilt übrigens auch, wenn ein Schüler öffentlich von seinem Lehrer bloß gestellt wird.

Worum geht es in Wirklichkeit? Indem ein Mensch einen anderen erniedrigt, erfährt er sich in eine scheinbare Erhöhung. Daher erhöht sich hier das eigene Selbstbewusstsein oder der eigene Selbstwert künstlich. Das Ganze ist also stets ein Spiel und interessant dabei ist, dass selbst der scheinbare Gewinner, in Wirklichkeit keinen hohen Selbstwert zu sich selbst empfindet, sondern diesen erhöhen muss, indem er das Selbstbewusstsein von anderen zerstört.

Nach der Kindheit folgt der Berufsalltag, wo es denn auch nicht besser wird. Kollegen versuchen durch unfaire Mittel an die Spitze zu gelangen. Dabei kommt es jedoch nicht nur zum Mobbing untereinander, sondern auch zum sogenannten “Chefmobbing”. Hierbei versuchen Führungspersonen unliebsame Kollegen durch Mobbing aus dem Team zu ekeln. Dabei ist ganz egal, ob die gemobbte Person erst kurz oder bereits länger in der Firma tätig ist. Andererseits passiert es oft, dass ein neuer Arbeitnehmer in seinem Team auf eine eingeschworene Gemeinschaft trifft, welche den “Neuen” oder “die Neue” schnellstmöglich wieder loswerden will.

Manchmal ist man auch schon länger im Team, hatte bis dahin nette Kollegen sowie einen tollen Chef. Aus irgendeinem Grund wie etwa Pensionierung oder die Annahme einer größeren Herausforderung beendet der Vorgesetzte seine Tätigkeit. Es kommt ein neuer Chef, welcher gewisse Dinge ganz anders haben möchte. Der ältere Mitarbeiter, welcher beispielsweise seine Arbeit seit vielen Jahren tadellos verrichtete, wird plötzlich als unflexibel und viel zu teuer in den Lohnkosten angesehen und der neue Chef möchte nun den betreffenden Arbeitnehmer schnellst möglichst los werden, was dann mit sämtlichen fiesen Mitteln und Tricks angegangen wird.

Selbstwert, Selbstbewusstsein und Selbstzweifel:
Verhalten des Gemobbten

Der Tiefflug beginnt: Das Selbstbewusstsein oder Selbstwertgefühl des betroffenen Mobbing-Opfers sinkt dramatisch und vor allem frisst die Angst die betreffende Person auf. Man wird nervös, kann nachts schlecht schlafen, geht morgens mit Magenschmerzen zur Arbeit und derart passieren früher oder später Fehler. Diese machen es dann nochmals schlimmer, denn nun traut sich das Opfer gar nichts mehr zu.

Aus dem Tiefflug entwickelt sich jetzt eine Spirale, welche sich immer weiter nach unten bewegt, denn nun wird, über kurz oder lang, der Druck derart enorm, dass man am liebsten gar nicht mehr zur Arbeit gehen mag. Spätestens hier stellen sich die ersten Existenzängste ein. Zugleich gerät das eigene Selbstbewusstsein in Schieflage, denn selbst Menschen mit einem hohen Selbstwert haben irgendwo ihre Grenzen.

Selbstwert, Selbstwertgefühl und äußere Erscheinung

Was der Frau ihr schönes Kleid ist, das ist dem Mann sein Sportwagen. Letztlich sind das Kleidungsstücke, mit denen unser Selbstwertgefühl ausgetrickst werden soll und unser Selbstbewusstsein ein künstliches Fundament erhält. Denn wenn wir glänzen, dann sind wir wer und werden als solcher geachtet. So denken wir und diesen Grundsatz hat die Werbeindustrie sich gerne zu Eigen gemacht.

Wir leben heutzutage in einer Gesellschaft, in der mehr “Schein als Sein” zur Normalität gehört. Viele Menschen führen ein oberflächliches Leben und betrachten sich selber lieber in einem verzerrten Wohlstandspiegel, während Mitgefühl und Anteilnahme am Schicksal anderer kaum noch Platz finden. Auch werden andere einfach abgestempelt, etwa wenn diese dünner oder dicker als der Durchschnitt sind oder wenn die Nase etwas schief gewachsen ist. Ein Blick reicht, um einen anderen zu bewerten, wie auch auf- oder abzuwerten. Aber wer gibt uns Menschen eigentlich das Recht, diese Vorurteile nur auf Grund von Äußerlichkeiten zu hegen?

Und daneben gilt auch hier, wer andere ständig bewerten muss, der hat selbst kein hohes Selbstwertgefühl, denn er muss sich den eigenen Selbstwert ja ständig neu beweisen, was durch Herabsetzung des anderen geschieht.

Mehr Selbstbewusstsein zeigen: Sich attraktiv machen

Das Äußere ist ein Verführer und das ist nun einmal mit all seinen Vorteilen und Nachteilen so. Schließlich erleben wir Menschen die Welt zuerst optisch und damit von außen.

Anders gesagt, es kommt nicht darauf an, die perfekte Figur zu haben, sondern es geht darum, Vorzüge zu unterstreichen und jene Kleinigkeiten, die nicht ganz so perfekt sind, ein bisschen weg zu schummeln. Zum Beispiel kann ein Friseur das äußere Erscheinungsbild extrem ins Positive verändern. Zudem kann heutzutage für wenig Geld eine passende Kleidung erstanden werden. Das muss aber nicht gleich so viel sein, dass sich darauf die Schränke biegen.

Warum also ist eine gepflegte Kleidung wichtig? Weil wir alle, Frauen wie Männer, uns über unser Äußeres ausdrücken und dieses ist das Erste, was man von uns wahrnimmt. Ein schlecht gepflegtes Äußeres ist wiederum ein Signal, welches bedeutet, dass wir gar nichts mit unserer Umwelt zu tun haben wollen. Wer also das gesellschaftliche Spiel nicht mitspielen will, darf sich dann auch nicht darüber beschweren, alleine zu sein oder keine Freunde zu finden.

Kleidung? Sollte zu Ihrem Selbstbewusstsein passen

Stellen Sie Ihr Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl ruhig auch nach außen da: In meiner Praxis hatte ich einmal eine Kundin, welche sich stets vorher umzog, bevor sie zu mir kam. Sie wollte mir gefallen und trug dann auch schöne Sachen, nur passten diese untereinander nicht wirklich zusammen. Irgendwann unterhielten wir uns darüber und darauf inspizierten wir gemeinsam ihren Kleiderschrank.

Eine passende Garderobe wurde zusammengestellt und seitdem passt bei ihr alles, was sich in der Zunahme von Komplimenten über ihr Äußeres ausdrückt. Es ist also nicht ganz unwichtig, das Richtige für sich selbst zu tun. Derart steigert sich unser Wohlbefinden und damit auch das eigene Selbstbewusstsein.

Andererseits sollte man sich halt nicht zu sehr verbiegen. Unsere Kleidung wie auch unser gesamtes Äußeres sollten zu uns passen und dazu dienen, unser Leben leichter, lockerer und sympathischer zu machen. Sozusagen sollte unsere Kleidung zu unseren natürlichen Selbstwert ausdrücken und modisch gesehen natürlich auch zu uns passen. Und: Wer sich in Sachen Mode und anderen Statussymbolen zu sehr verbiegt, der verschwendet mindestens seine Zeit für etwas Sinnvolleres.

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